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Falls dir eine großartige Geschäftsidee vorschwebt, du dir aber noch nicht sicher sein solltest, wie du daraus ein Vollzeit-Business machen kannst, haben wir hier einige wertvolle Erkenntnisse für dich zusammen getragen.

Das EWOR-Team kam aus diesem Grund mit Joshua Snyder, dem CTO von TimeNavi, einer Kalender- und Zeitmanagement-App, zusammen.

Erfahre mehr über Joshuas Gedanken zur Gründung eines Start-Ups und gewinne wertvolles Know-How, um eine aussichtsreiche Geschäftsidee in ein erfolgreiches Business zu verwandeln.

Von einer Idee mit Potenzial zum Vollzeit-Business

Joshua studierte Mathematik in Cambridge und schloss sein Studium im Jahr 2020, mitten in der Covid-19-Pandemie, erfolgreich ab. Als ich ihn fragte, wie er dazu kam, ein Unternehmen zu gründen, gestand er, dass er sich auf viele Jobs beworben hatte und von allen abgelehnt wurde. Er lächelte und gestand ganz offen: „Was gibt es Schöneres, als ein eigenes Projekt oder Unternehmen zu gründen, wenn dich niemand sonst akzeptiert?“

Seine Frau Hania hatte TimeNavi mit ihrem Vater vor zwei Jahren als kleines Nebenprojekt gestartet, aber die App hatte zunächst mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. „Die Leute waren jedoch durchaus interessiert“, sagte Joshua. Also beschloss das dreiköpfige Team, das Projekt in ein Vollzeitunternehmen zu verwandeln.

TimeNavi ist eine App, die im Verbund mit deinem Kalender funktioniert und dir hilft, zu berechnen, wie viel Zeit du für verschiedene Dinge aufwenden musst. Dies ist besonders für Unternehmer und Freiberufler nützlich, da man so einen detaillierten Überblick erhält, wie viel Zeit für welche Aufgaben zur Verfügung steht.

Wir haben Joshua gefragt, woran er erkannt hat, dass dies die richtige Idee war. „Es ist schwierig, mit Apps Fuß zu fassen“, erklärte er. Dass TimeNavi in ​​seinen Anfängen Aufmerksamkeit erregte, war schon mal ein gutes Zeichen. „Eine gute Idee ist es, dein Produkt frühzeitig an die Leute zu vermarkten, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Potenzial in der Sache steckt“, fügte er hinzu.

Das Team stellte TimeNavi frühzeitig auf einem Marktplatz zur Verfügung, um zu sehen, wie viel Interesse am Download bestand. Von da an kam schnell Feedback. „An dem Punkt wussten wir, dass es sich lohnt, in Vollzeit zu arbeiten – und nicht nur ein Hobby zu betreiben.“

Die ersten Schritte beim Geschäftsaufbau

Wir haben Joshua gefragt, was die ersten Schritte beinhalteten, um TimeNavi in ​​ein Vollzeitunternehmen zu verwandeln. Er sagte, er sei von 4 bis 5 Stunden pro Woche für das Projekt neben der Uni schrittweise zum Vollzeitjob übergegangen.

Das Ziel war es, so schnell wie möglich etwas auf den Markt zu bringen, erklärte Joshua. Das ambitionierte Team blieb am Ball und veröffentlichte eine App mit wirklich einfachen Funktionen – nur drei Smileys, die je nach Zeitkontingent, mehr oder weniger, lächelten.

Dies entpuppte sich als eine gute Idee, um das Produkt sichtbarer zu machen und zeitnah Feedback von potenziellen Usern zu erhalten. Selbst wenn die Leute sagten, die App sei zu einfach, gab es uns die Gelegenheit, uns mit den Kunden zu beschäftigen und zu fragen: „Okay, was ist nützlich für dich, worin liegen deine Probleme, mit denen du dich konfrontiert siehst?“, sagte Joshua. Diese Erkenntnisse sind in den frühen Phasen der Produktentwicklung von unschätzbarem Wert.

Woher wussten Joshua und das TimeNavi-Team, wie das geht? Zuerst gestand er, dass er keine Ahnung hatte, wie er anfangen sollte. Er suchte jedoch Hilfe bei Leuten, die zuvor in derselben Situation gewesen waren. „In der Unternehmergemeinschaft ist jeder interessiert zu helfen, da aller Anfang schwer ist – es ist nicht einfach, ein eigenes Produkt auf den Markt zu bringen, also geben erfolgreiche Menschen gerne etwas zurück.“

An der Universität trat er einem Club für Leute bei, die versuchten, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Es gab Vorträge von Unternehmern, die erfolgreich Geschäfte geführt hatten, und Joshua sprach mit ihnen über seine Idee. Einige fanden es großartig, andere bewerteten die Aussichten weniger positiv und rieten ihm, das Projekt weiterzuentwickeln.

Inzwischen ist Joshua Mitglied von CTO Craft, einer Community von CTOs aus dem Vereinigten Königreich. Die Plattform veröffentlicht relevante Jobs, bietet aber auch ein Forum für Fragen wie die Erstellung einer Datenschutzrichtlinie oder welcher Marktplatz für dein Produkt geeignet ist.

Die richtige Beratung zum erfolgreichen Scaling deines Start-Ups

Derzeit hat TimeNavi ein Team von vier Personen. Das Start-up befindet sich in der Product/Market Fit-Phase: „Wir passen das Produkt an den Markt an, von dem wir wissen, dass er eine Nachfrage bereithält“, erklärt Joshua.

Obwohl sich das Unternehmen noch nicht in der Skalierungsphase befindet, erwägt Joshua, weitere Mitarbeiter einzustellen. Joshua verrät einige interessante Erkenntnisse zu diesem Thema.

„Das Wichtigste in der Anfangsphase deines Start-Ups ist, dass du nicht jemanden einstellen solltest, der nur eine bestimmte Aufgabe erledigen kann, sondern jemanden bevorzugst, der kulturell gut passt“, sagte er. Es kann bei Start-ups eine gewisse Toxizität in Bezug auf das Thema kulturelle Kompatibilität geben, warnte Joshua. Viele Unternehmen verstehen darunter jemanden, der so denkt und arbeitet wie der Gründer, was das Spektrum der Vielfalt stark reduziert.

Entscheidend ist die Vision deines Unternehmens. „Wenn du jemanden hast, der sich komplett mit dem Projekt identifiziert, ist das eine wichtigere Voraussetzung als jemand, der nur gut in Sachen Technik ist“, sagte Joshua. In einem frühen Start-up-Stadium bist du vielleicht geneigt, jemanden für eine bestimmte Aufgabe einzustellen, aber ein paar Monate später musst du diese Person vielleicht bitten, den Tätigkeitsbereich anzupassen. Daher ist ein Allrounder, der die Ziele und Visionen des Unternehmens teilt, von enormem Vorteil für dich.

Auf die Frage, wie man die richtigen Leute für ein Unternehmen findet, riet Joshua, sein Netzwerk anzuzapfen. „Die richtige Einstellung ist der Schlüssel“, sagte er. Daher besteht eine Möglichkeit, das Risiko zu verringern, das mit der Einstellung eines Fremden einhergeht, darin, Kontakte nach den passenden Kandidaten zu fragen. Es ist schwierig, Erkenntnisse aus einem einzigen Interview zu gewinnen, daher ist es hilfreich, das Gütesiegel von jemandem zu haben, den wir bereits kennen.

„Eine Probezeit ist sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber von großem Vorteil“, fügte Joshua hinzu. Eine Probezeit bedeutet, dass du dich bei deinem neuen Mitarbeiter fortlaufend erkundigst, wie er zurechtkommt und ob sich die Arbeitsumstände zielführend auswirken. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt für dich, um zu erkennen, wo der Mitarbeiter den größten Mehrwert für das Unternehmen geschaffen hat, um ihn in diese Richtung weiterzuentwickeln. 

Wertvolle Tipps für alle, die ihre Geschäftsidee erfolgreich transformieren wollen

Wir haben Joshua gefragt, was er jemandem raten würde, der eine Projektidee hat und daraus ein Vollzeitbusiness machen möchte. Er antwortete schnell und bot wichtige Einblicke.

„Mache dir keine Gedanken über die Idee, fokussiere dich und lege los.“ Joshua erinnerte sich an seine Kindheit, als er LEGO spielte. Er dachte nicht lange nach und plante nicht, was er baute. Er fing einfach an, etwas zu kreieren und würde es seinen Eltern zeigen. Die Schule nimmt einem das ab, sagte er. Sobald man erwachsen ist, hat man das Gefühl, immer Perfektion schaffen zu müssen, sonst scheitert man. „Bei Start-Ups spielt die Idee keine so große Rolle – du versuchst, etwas aufzubauen, und wenn es scheiße ist, änderst du etwas und schwenkst um. Das passiert in jedem Start-Up.“

„Identifiziere zudem eine Nische“. Viele Menschen beginnen mit einer großen, revolutionären Idee im Stil von Elon Musk, aber so funktioniert es nicht allzu oft, erklärt Joshua. „Die bescheidene Essenz von Start-ups ist, dass sie klein sind und für eine kleine Anzahl von Menschen einen Unterschied ausmachen.“

Finde die Motivation, dein Geschäft aufzubauen. Für Joshua bedeutet das, zu hören, dass die Leute TimeNavi lieben. „Es ist unglaublich motivierend, etwas zu haben, das du gebaut hast und von dem die Leute wirklich profitieren“, sagte er mit einem Lächeln im Gesicht. „Die große Motivation ist nicht finanzieller Natur, sondern etwas aufzubauen, das den Alltag der Menschen verändert.“

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